kirchensite.de: “Wir haben die Chance, Leben zu retten”

“Wir haben die Chance, Leben zu retten”

Kevelaer. “‘MOAS’ ist nicht die Lösung des Flüchtlingsproblems – unsere Organisation ist nur ein Pflaster”, bringt Martin Xuereb, Chef von MOAS (Migrant Offshore Aid Station), die Flüchtlingssituation im Gespräch mit Vertretern der Presse in Kevelaer sowie mit Weihbischof Stefan Zekorn, dem Bischöflichen Beauftragen für die Weltkirche im Bistum, auf den Punkt. Während man in Europa darüber diskutiere, “welcher Weg der richtige ist, das Flüchtlingsproblem in den Griff zu bekommen, sterben Menschen”, fährt Xuereb fort.

via kirchensite.de – online mit dem Bistum Münster: “Wir haben die Chance, Leben zu retten”.

Jesuitenflüchtlingsdienst: Legale Fluchtwege und humanitäre Visa: Radio Vatikan

Die Flüchtlingsproblematik ist in der Mitte Europas angekommen.

Auf der Suche nach einer europäischen Antwort auf die Notlage der Flüchtlinge hat die EU für 14. September einen Sondergipfel in Brüssel einberufen. Kirchliche Hilfseinrichtungen begrüßen diesen Schritt. Der Direktor des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes Europa, Pater Jean-Marie Carrier, sagte….

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Ökumene und Reformationsjubiläum: „Wir brauchen einander“

Die evangelische Kirche braucht die katholische Kirche und Theologie, um sich selber ganz begreifen zu können. Diese These stellt Christoph Markschies auf. Er ist ein evangelischer Theologe und Kirchenhistoriker an der Humboldt-Universität in Berlin. Bei einer Diskussionsveranstaltung in der deutschen Botschaft beim Heiligen Stuhl debattierte Markschies am Montagabend mit dem katholischen Theologen Hans-Joachim Sander über die ökumenischen Dimensionen des Reformationsjubiläums. Gerade die Dimension des „sola scriptura“, also des Vorrangprinzips der Schrift in Theologie und Frömmigkeit, brauche eine Art katholische Korrektur, damit wirklich die ganze Schrift und nicht nur einige Auszüge daraus Grundlage des theologischen Denkens würden, so der Theologe.

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Kirchen weiten Hilfe für Flüchtlinge aus

Die Kirchen in der Bundesrepublik haben ihre Hilfe für Flüchtlinge deutlich ausgebaut. Das ergab eine Umfrage der deutschen Nachrichtenagentur dpa, wie deutsche Medien am Samstag bekannt gaben. Gemäß Umfrage stellen die meisten katholischen Bistümer sowie die evangelischen Landeskirchen Sonderetats für die Betreuung der Asylsuchenden auf. Insbesondere Notunterkünfte gehörten zu den Sondermaßnahmen der kirchlichen Hilfen. Als Beispiel nannte die Nachrichtenagentur das Erzbistum Köln, in der mehr als 130 Einrichtungen der katholischen Kirchen als Wohnunterkünften für Asylbewerbern zur Verfügung gestellt wurden. Eine weitere Besonderheit sei, dass sich zehntausende Ehrenamtliche um die Flüchtlinge kümmern. Zu den vermehrten Unterstützungsmaßnahmen der Kirchen zählten auch Deutschkurse oder Begegnungs-Cafés, Begleitung durch Ehrenamtliche zu Behörden oder zum Arzt.

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Auf zum Jubiläum! – Anmeldung zum Katholikentag gestartet

Ab sofort ist die Anmeldung zum 100. Deutschen Katholikentag in Leipzig möglich. Karten können über das Internet-Portal „Mein Katholikentag“, telefonisch und per E-Mail bestellt werden. Neben der Dauerkarte gibt es Familien-, Tages- und Abendkarten. Wer bis zum 31. März 2016 eine Dauer- oder Familienkarte bestellt, erhält Frühbucherrabatt.
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via Deutscher Katholikentag:  Aktuelles.

Kardinal Schönborn würdigt treue homosexuelle Paare

Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn hat gleichgeschlechtliche Partnerschaften gewürdigt, die auf lebenslanger Treue und gegenseitiger Sorge beruhen. Er selbst kenne in Wien ein solches homosexuelles Paar, das in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebe, sagte er der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“. Als einer der beiden Partner schwer krank wurde, sei der andere nicht von seiner Seite gewichen. „Es war wunderbar, menschlich wie christlich, wie der eine sich um den anderen kümmerte“, so Schönborn am Rand der vatikanischen Bischofssynode zu Ehe und Familie im Vatikan. „Diese Dinge muss man anerkennen“, fügte er hinzu und wandte sich gegen eine Verurteilung Homosexueller.

Jesus habe den Menschen gesagt, auch Zöllner und Prostituierte gingen ins Himmelreich und diese Botschaft richte sich auch an Bischöfe und Priester. Oft könnten sie sich vor dem vorbildlichen menschlichen Verhalten Homosexueller verneigen, auch wenn sie diese Form der Sexualität nicht absegnen könnten.

In dem Interview ging Schönborn auch auf seine Erfahrung als Kind geschiedener Eltern ein. Als Dreizehnjähriger habe er sehr darunter gelitten. virtual server Bis heute habe er unterschwellig den Traum, dass sich seine Eltern wiederfinden mögen.

Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/10/15/kardinal_sch%C3%B6nborn_w%C3%BCrdigt_treue_homosexuelle_paare/ted-831045
des Internetauftritts von Radio Vatikan

Kardinal Lehmann zu den Anforderungen bei der Ernennung von Bischöfen

Kardinal Karl Lehmann sieht Mängel bei der Ernennung von Bischöfen durch den Heiligen Stuhl. Es bestehe der Hang, „nicht nur – was ganz selbstverständlich ist – kirchlich loyale Bischöfe zu ernennen, sondern auch Kandidaten vorzuziehen, die – wie man gerne sagt – wenig Schwierigkeiten machen, vielleicht sogar ‚pflegeleicht’ sind“, sagte der Mainzer Bischof vor Kirchenhistorikern. Ohne größere Selbstständigkeit und ohne die geforderte Zivilcourage, betonte Lehmann, könne man jedoch die Erfordernisse eines heutigen Bischofs nicht erfüllen. „Der Reformwille, den zweifellos auch Papst Franziskus hat, muss sich besonders in dieser Hinsicht konkret bewähren“, so Lehmann. Nach seiner Erfahrung sei dies noch ein weiter Weg.“

Quelle: Radio Vatikan

Bartholomaios I. Patriarch von Konstantinopel: Ökumene braucht nicht nur Gipfeltreffen, sondern auch Gebet

„Es reicht nicht aus, wenn der Papst und der Patriarch sich treffen wollen, wir brauchen dazu die Mitwirkung und Mithilfe der jeweiligen Bischöfe. Wir brauchen das Gebet und die moralische Unterstützung der Gläubigen in der ganzen Welt. Und hier gibt Deutschland ein gutes, nachahmenswertes Beispiel.“

via D: Ökumene braucht nicht nur Gipfeltreffen, sondern auch Gebet.

Kardinal: In Ehefragen der Realität stellen

Man muss sich in Fragen der Ehepastoral der Realität stellen. Das sagt der Sekretär der Bischofssynode, Kardinal Lorenzo Baldisseri. Im Interview mit Radio Vatikan unterstreicht er die Notwendigkeit, sich mit den gewandelten Umständen zu befassen und auch gescheiterte Ehen innerkirchlich anzusprechen.
via Kardinal: In Ehefragen der Realität stellen.