Ökumene und Reformationsjubiläum: „Wir brauchen einander“

Die evangelische Kirche braucht die katholische Kirche und Theologie, um sich selber ganz begreifen zu können. Diese These stellt Christoph Markschies auf. Er ist ein evangelischer Theologe und Kirchenhistoriker an der Humboldt-Universität in Berlin. Bei einer Diskussionsveranstaltung in der deutschen Botschaft beim Heiligen Stuhl debattierte Markschies am Montagabend mit dem katholischen Theologen Hans-Joachim Sander über die ökumenischen Dimensionen des Reformationsjubiläums. Gerade die Dimension des „sola scriptura“, also des Vorrangprinzips der Schrift in Theologie und Frömmigkeit, brauche eine Art katholische Korrektur, damit wirklich die ganze Schrift und nicht nur einige Auszüge daraus Grundlage des theologischen Denkens würden, so der Theologe.

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Bartholomaios I. Patriarch von Konstantinopel: Ökumene braucht nicht nur Gipfeltreffen, sondern auch Gebet

„Es reicht nicht aus, wenn der Papst und der Patriarch sich treffen wollen, wir brauchen dazu die Mitwirkung und Mithilfe der jeweiligen Bischöfe. Wir brauchen das Gebet und die moralische Unterstützung der Gläubigen in der ganzen Welt. Und hier gibt Deutschland ein gutes, nachahmenswertes Beispiel.“

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Ökumene Jetzt

„Die Sorge um die Wiederherstellung der Einheit ist Sache der ganzen Kirche, sowohl der Gläubigen wie auch der Hirten, und geht jeden an, je nach seiner Fähigkeit, sowohl in seinem täglichen christlichen Leben wie auch bei theologischen und historischen Untersuchungen.“ (Vatikanum II, Unitatis Redintegratio Nr. 5) Wir können und müssen die Sorge um die Einheit der ganzen Kirche nicht ruhen lassen, bis eine theologische Einigung über das Amts- oder Abendmahlsverständnis zwischen den Kirchenleitungen erreicht worden ist. virtual server Und wir dürfen uns auch nicht mit dem Ziel zufrieden geben, dass Kirchen sich gegenseitig als Kirchen anerkennen. Selbst wenn wir davon gegenwärtig noch entfernt sind: Dieses Ziel ist notwendig, aber zu klein!

via Ökumene Jetzt.

Kirchensite: “Ökumene ist das Bemühen um die sichtbare Einheit der Kirchen.”

“Ökumene ist das Bemühen um die sichtbare Einheit der Kirchen.” Der Ökumene-Referent im Bischöflichen Generalvikariat in Münster, Michael Kappes, beschreibt so, was hinter dem griechischen Wort steckt. Wörtlich übersetzt heißt es: “die ganze bewohnte Erde”.

Für die Christen bedeutet es, dem “Skandal” der Trennung der Kirche in weit mehr als 200 verschiedene Konfessionen entgegenzuwirken – widerspricht sie doch offensichtlich dem Willen Jesu selbst, wenn er betet: “Vater, lass alle eins sein wie wir eins sind” (Johannesevangelium 17. Kapitel).

via kirchensite.de – online mit dem Bistum Münster: Bistumshandbuch: Ökumene.

Wir sind Kirche

Wichtiger Hinweis:

Vom 21. – 23. März 2014 findet in Regensburg die 34. öffentliche Bundesversammlung der Wir sind Kirche-Bewegung statt. virtual server Sie befasst sich mit dem Thema “Ökumene schlägt Brücken”. Alle Ökumene-Interessierten sind herzlich eingeladen! Näheres erfahren Sie auf der Startseite der Homepage der Bunds-WsK-Bewegung.

via Wir sind Kirche Deutschland.