Kardinal: In Ehefragen der Realität stellen

Man muss sich in Fragen der Ehepastoral der Realität stellen. Das sagt der Sekretär der Bischofssynode, Kardinal Lorenzo Baldisseri. Im Interview mit Radio Vatikan unterstreicht er die Notwendigkeit, sich mit den gewandelten Umständen zu befassen und auch gescheiterte Ehen innerkirchlich anzusprechen.
via Kardinal: In Ehefragen der Realität stellen.

Vortrag von Kardinal Kasper zu Ehe und Familie

Kasper ermuntert die Kirche zu „geistlicher Unterscheidung, Weisheit und seelsorglichem Augenmass“. Er hoffe, „dass wir im Lauf des synodalen Prozesses eine gemeinsame Antwort finden, um glaubwürdig das Wort Gottes in menschlich schwierigen Situationen zu bezeugen“.

via Vortrag von Kardinal Kasper zu Ehe und Familie veröffentlicht.

Vatikan: Breite Debatte über wiederverheiratete Geschiedene

Die in Rom versammelten Kardinäle haben über das Thema der wiederverheirateten Geschiedenen breit und kontrovers diskutiert. Das berichtete der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, nach seiner Rückkehr vom Konsistorium, das vergangene Woche hinter verschlossenen Türen im Vatikan stattfand. Dass pastorale Fragen unter den Kardinälen in Anwesenheit des Papstes in dieser Bandbreite erörtert worden seien, sei etwas Neues, betonte Kardinal Marx. Kardinal Walter Kasper habe mit seinem Impulsreferat die „Ouvertüre“ zu einer Diskussion geliefert, die nicht so schnell zu Ende gehen werde, ohne dass eine Entscheidung vorweggenommen worden sei. Nun müssten sich auch andere Theologen daran beteiligen.

via Vatikan: Breite Debatte über wiederverheiratete Geschiedene.

Kardinal Ricard über wiederverheiratete Geschiedene

Kardinal Ricard über wiederverheiratete Geschiedene

Bei den internen Kardinalsberatungen mit dem Papst letzte Woche hat sich ein möglicher Weg gezeigt, wie die Kirche stärker auf wiederverheiratete Geschiedene zugehen könnte. Das gab der Erzbischof von Bordeaux, Kardinal Jean-Pierre Ricard, im Gespräch mit der Zeitschrift „Famillie Chrétienne“ zu erkennen. Es gehe nicht darum, die Enzyklika Humanae Vitae Pauls VI. in der Schublade verschwinden zu lassen noch die katholische Lehre der Zeit anzupassen, sondern Betroffenen einen Weg anzubieten, der zu ihrer Wiederzulassung zu den Sakramenten führen könne. virtual server . Am Ausgangspunkt müssten das tatsächliche Scheitern der ersten Ehe und die Tatsache stehen, dass aus der zweiten Ehe Kinder geboren worden seien. Dann müsse der Betreffende den wirklich starken Wunsch nach dem Sakramentenempfang und den Willen haben, seinen Kindern den Glauben weiterzugeben. Hier könnte ein individueller Weg der inneren Buße beginnen, der von der Kirche begleitet werde. Einen Automatismus dürfe es allerdings nicht geben, so Kardinal Ricard, sonst werde der Begriff der christlichen Barmherzigkeit banalisiert. Der Weg der Buße und zurück zu den Sakramenten könne auch keine allgemeine Norm werden, sondern nur in konkreten Einzelfällen beschritten werden.

via Kardinal Ricard über wiederverheiratete Geschiedene.