4. Die Künstler

Josef Lackner

(* 31. Januar 1931 in Wörgl in Tirol; † 13. September 2000 in Innsbruck) war ein österreichischer Architekt und Hochschullehrer. Josef Lackner studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ab 1959 war er als Architekt in Innsbruck tätig, wo er 1961 sein eigenes Atelier eröffnete. Er arbeitete auch in München und Düsseldorf. Ab 1979 war er Professor an der Technischen Universität Innsbruck, von 1993 bis 1995 auch Dekan der Architekturfakultät und danach Prodekan. Bekannt wurde er durch seine zeichenhaften Bauten (zum Beispiel Pfarrkirche Völs bei Innsbruck, 1965–1967).

Heinrich Gerhard Bücker

(* 5. März 1922 in Vellern/Beckum; † 11. August 2008 ebenda) war ein deutscher Bildhauer, Maler und Kalligraph. Nach Beendigung der Schulzeit und einer Bildhauerlehre studierte Bücker ab 1942 in München an der Akademie der Bildenden Künste. Als die Akademie 1944 durch Bomben zerstört wurde, kehrte Bücker wieder nach Vellern zurück. Seitdem lebte und arbeitete Bücker dort. Er gilt heute als Künstler, der traditionellen Themen einen spirituell anspruchsvollen zeitgemäßen Ausdruck gab. Er schuf zahlreiche große und kleine Kreuzdarstellungen, Plastiken und Schnitzarbeiten, ferner abstrakte großformatige Materialbilder unter Verwendung von Steinen, Bergkristallen, Mooreiche u. a. (von ihm Genesis-Meditationen genannt), die er 1974 in Hamburg mit großen Erfolg ausstellte. Bücker erhielt als bislang einziger lebender Künstler die Einladung, im Jahre 1983/84 einen Teil seiner Werke im Vatikan in der Bibliotheca Apostolica auszustellen. Zahlreiche seiner Werke befinden sich in der vatikanischen Sammlung Moderner Religiöser Kunst. 1993 erhielt er in der Akademie der Wissenschaften in Düsseldorf den Preis der Stiftung Bibel und Kultur.

Joseph Krautwald

(* 7. März 1914 in Borkendorf, Oberschlesien; † 13. Januar 2003 in Rheine,) war ein deutscher Bildhauer. Mit 14 Jahren begann Joseph Krautwald bei eine Lehre als Steinmetz, die er ein Jahr später aufgrund seines frühzeitig erkannten künstlerischen Talents in eine Bildhauerlehre umwandeln durfte. Die turbulente Kriegs- und Nachkriegszeit führte Joseph Krautwald 1949 nach Rheine ins Münsterland, wo er sich niederließ und 1951 sein Atelier einrichtete. In seinem außergewöhnlich umfangreichen Schaffen nimmt die sakrale Kunst den breitesten Raum ein; allein über 300 Kreuzwegdarstellungen stammen von ihm. Er gestaltete Kirchen, Kapellen und Grabsteine in ganz Deutschland, vor allem im Bistum Münster und im nordwestdeutschen Raum. Seine Kleinbronzen fanden als Kommunion-, Firm- und Traugeschenke weite Verbreitung.

Heinz Schäpers

(*1934 in Dorsten) ist ein deutscher Kunstschmied und Metallbildhauer. 1948 machte Schäpers eine Ausbildung zum Kunstschmied und Metallbildhauer. Von 1970 bis 1973 Arbeitsdiskussionen mit Josef Beuys. Von 1987 bis 1990 hatte er ein Privatstudium bei Prof. Lothar Kampmann, Bronzebildhauer aus Kamen. Anschließend erfolgte die Eintragung in die Handwerksrolle Münster. 1955 war er Mitbegründer der Jazzband 1000 Fire Town, und 1976 brachte er das Kinderbuch „Der dicke Frosch“ heraus. Seit 1965 hat er verschieden Ausstellungen im In- und Ausland. In Gelsenkirchen sind einige seiner Skulpturen zu sehen, wovon die meisten sich in Privatbesitz befinden. Bis 2010 hatte Schäpers sein Kunstschmiedeatelier in Buer. Seit dem 1. Januar 2011 arbeitet und lebt er in Essen.

Übersicht
1. Eine neue Stadt entsteht – und eine neue Kirche

  1. Die Gründe für den Kirchenbau
  2. Das Gebäude entsteht
  3. Die Geschichte vom Dach

2. Die Kirche von Innen

  1. In der St. Barbara-Kirche ist manches anders
  2. Auf der Altarinsel
  3. Der Ort der Versöhnung
  4. Die Sakristei
  5. Versteckte Orte

3. Die Ausstattung unserer Kirche

  1. Der Tabernakel mit der Monstranz
  2. Das große Kruzifix
  3. Der Taufbrunnen
  4. Der Kreuzweg
  5. Die Pfeifenorgel
  6. In Memoriam
  7. Die heilige Barbara und der Adler
  8. Die Marienstatue

4. Die Künstler